KIS - Kulturinitiative Seckmauern

Mehr als Blues!

hesse james startseiteDie Hesse James Blues Band in der Kirche St.Margaretha

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Die Dreier-Formation „Hesse James Blues Band“ mit Gabi Rotsch am Bass, Thomas Jäger am Schlagzeug und Gregor Kokorski Gitarre/Gesang bot am 08. August ein Konzert der Superlative in der  „alten“ St. Margaretha Kirche. Etwas verunsichert ob der knackigen Phonzahl vergewisserte sich Detlef Eichberg zu Beginn bei dem reiferen Publikum, dass die Lautstärke zum Naturell der virtuos dargebotenen Blues- und Rock-Schmankerl zwingend dazu gehört.

Gregor Kokorski zog ab der ersten Nummer das Auditorium mit seiner beeindruckenden Stimme und seinem unglaublich einfühlsamen, wie auch meisterlichen Gitarrenspiel  in seinen Bann. Thomas Jäger setzte dazu perfekt mit seinem Drive am Schlagzeug die mitreißenden Akzente und die Dame am Bass, Gabi Rotsch, trug mit einem groovenden Fundament zur Abrundung der Stücke „wie aus einem Guss“ bei.

Außer einigen Klassikern von B.B. King und Co. fetzten Rock-Klassiker der 70er Jahre von ZZ Top, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher durch das Kirchenschiff. Sichtbar verjüngt verließ das Publikum am Ende die Szenerie mit dem Gefühl, einen Woodstock-artigen Open-Air-Event erlebt zu haben. 


Pressebericht:

Perfekter Texas-Blues in alter Kirche
Konzert: Hesse James Blues Band in Seckmauern

Ei­ne Band, die in ih­rem Gen­re vom Feins­ten ist«, be­grüß­te am Sams­tag Det­lef Eich­berg die Hes­se Ja­mes Blu­es Band in der al­ten Kir­che St. Mar­ga­re­tha. Da­mit soll­te der Vor­sit­zen­de der Kul­tu­r­in­i­tia­ti­ve Seck­mau­ern (KIS) Recht be­hal­ten. Mit Blu­es und Rock buch­stäb­lich »vom Feins­ten« be­geis­ter­te das Trio das Pu­b­li­kum gu­te zwei Stun­den lang.
Tief in die Texas-Blues-Kiste griffen sie bei Musik des berühmten Gitarristen und Sängers Robert Gray, unter anderem mit »Don’t touch me« oder »Don't be afraid of the dark«. Ein satter Teil des Konzertes war der legendären Band ZZ Top gewidmet, womit dem rockigen Blues Raum und der Stimmung in der Kirche Feuer gegeben wurde. »Waiting für the bus« oder »Cheap sunglasses« zählten zu den ZZ-Top-Interpretationen des Trios. Hinzu kamen Songs von Größen wie Gary Moore, Stevie Ray Vaughan oder B.B. King.

Lieblingsstück von Vaughan
Es fehlte aber auch nicht am klassischem Blues, wie der Song »Pride and joy« hervorragend zeigte, oder auch »A million miles away«, einem Blues aus Irland. »Too old« - mit diesem Stück bewies sich Gitarrist und Sänger Gregor Kokorski selbst als Komponist und Songtexter. Mit seinem, wie er betonte, persönlichen Lieblingsstück »Texas Flood«, einem klassischen Blues von Stevie Ray Vaughan, setzte der Wörther Kokorski ein besonderes Sahnehäubchen auf seine beiden gro᠆ßen Talente: virtuoses Gitarrenspiel und eine herausragende Stimme.

Exzellente Vollblutmusiker an seiner Seite waren Gabi Rotsch am Bass und Thomas Jäger am Schlagzeug, beide aus dem Raum Frankfurt. Während Jäger insbesondere bei den ZZ-Top-Songs Temperament und Können bestens unter Beweis stellte, ließ Gabi Rotsch mit einem gelassenen Lächeln ihre Finger nur so über den Bass jagen und untermalte mit perfektem Groove. Ohne satte Zugabe ließ das Publikum das beeindruckende Trio nicht aus der Kirche. Gabriele Lermann