KIS - Kulturinitiative Seckmauern

Großartig ist dieser Herr Bach

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Bach lebt!
(Von Detlef Eichberg)

Am 26. Juni erlebten die Besucher, die der Einladung der Kulturinitiative Seckmauern in die Veranstaltung „Herr Bach und mein Cello“ mit Katrin Penz gefolgt waren, einen lehrreichen und musikalisch virtuosen Hochgenuss: Die an verschiedenen Schulen am Untermain unterrichtende und in diversen Ensembles mitwirkende Cellistin stellte Beispiele aus den Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach vor, die sie nach kurzer Skizzierung mit beeindruckender Perfektion in dem akustischen Juwel St. Margaretha „sen.“ erklingen ließ.
Zwischen den musikalischen Darbietungen verstand es Katrin Penz, in einer faszinierend dynamischen Rhetorik die spannende Lebensgeschichte dieses wohl größten klassischen Musik-Genies zu vermitteln.
Das Resultat dieses Abends wurde von der Gesamtheit der Gäste als beglückende Erfahrung gewertet, wodurch das Konzept der Kulturinitiative, für jeden Kultur-Geschmack etwas anzubieten, wieder einmal eine wohlwollende Bestätigung erlangte.

 

(aus echo-online.de)
Der späte Ruhm des Komponisten Bach
Musik – In der Kirche St. Margaretha unterhält Katrin Penz mit einer interessanten Biografie

Katrin Penz weiß vieles über den Komponisten Johann Sebastian Bach. Sie kann bestens davon erzählen und auf ihrem Cello seine Kompositionen interpretieren. Die tat die Musikpädagogin jetzt in Seckmauern.
SECKMAUERN.

„Herr Bach und mein Cello“ – der Titel bereits verriet die tiefe Verbundenheit zwischen der Musikerin und dem Komponisten. Katrin Penz brachte das Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach in die alte Kirche St. Margaretha in Seckmauern. So führte sie zwischen den gebotenen Solo-Suiten mit perfekter Erzählkunst in das Leben des Komponisten (1685 bis 1750) ein, der erst lange nach seinem Tod zum – wie wir heute sagen würden – Superstar wurde. „Anders als Mozart komponierte er keine Opern, das brachte ihm zu Lebzeiten nicht die Berühmtheit ein wie einem Opernkomponisten.“ Dennoch habe der Komponist schon zu Lebzeiten die Bewunderung von Kollegen erfahren. Und er hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der klassischen Musik.

Katrin Penz erzählte das Leben des Komponisten, das gepeinigt war von vielen Schicksalsschlägen, aber auch begleitet von der Freude an genussvollen Dingen. Vom gefürchteten Orgelprüfer über den komponierenden Kapellmeister bei Hofe, den Musikdozenten brachte es Bach bis zum Thomaskantor in seiner Leipziger Zeit. Selbst Musikwissenschaftliches ließ Katrin Penz, passend für den Laien verpackt, nicht aus. Es war ein gelungener Abend mit erstklassigem Cellospiel vor einem begeisterten Publikum.

Die Cellistin mit Wohnsitz in Sulzbach lehrt an verschiedenen Musikschulen im Maintal und ist als Solistin wie in einigen Ensembles unterwegs. „Mit ihr ist uns ein weiterer Schritt gelungen, das Konzept von KIS, für vielfältige kulturelle Geschmäcker und Bedürfnisse etwas anzubieten, bestens umzusetzen“, so Detlef Eichberg, Vorsitzender der veranstaltenden Kulturinitiative Seckmauern (G.Lermann)


VORSCHAU

katrin penz startseiteKonzert – Katrin Penz (Sulzbach) packt in Seckmauerns alter Kirche ihr Violoncello aus
Johann Sebastian Bachs Solosuiten für Violoncello sind am Freitag (26.) in der alten Kirche von Seckmauern zu erleben: Die in Sulzbach am Main lebende Cellistin Katrin Penz kommt zum Konzert.
 
SECKMAUERN.
Wer kennt nicht Johann Sebastian Bach, diesen großen Meister der Töne? Pompös und musikgewaltig sind seine Kompositionen für Orgel, Chor und Orchester. Doch der berühmte Musiker und Freund der Mathematik komponierte auch für den kleinen Raum, für die sogenannte Kammermusik. Und besondere „Perlen der Musik“ sind seine Solosuiten für Violoncello.

Einige dieser Werke sind am Freitag (26.) ab 19.30 Uhr in der alten Kirche St. Margaretha in Seckmauern zu erleben. Dort wird an diesem Abend die Musikerin Katrin Penz (Sulzbach/Main) mit ihrem Programm „Herr Bach und mein Cello“ gastieren.

Im Alter von sechs Jahren nahm die gebürtige Görlitzerin und heutige Diplom-Musikpädagogin zum ersten Mal ein Violoncello in die Hand. Es war Liebe auf den ersten Blick beziehungsweise den ersten Ton. Später widmete sie sich als Schülerin der Görlitzer Musikschule dem Cellospiel und entschied sich einige Zeit später, selbst Lehrerin für dieses Instrument zu werden.

Nach einem Hochschulstudium in Dresden führte das Leben die junge Frau 1995 nach Sulzbach am Untermain. Im Großraum Aschaffenburg unterrichtet Katrin Penz an mehreren Gymnasien und Musikschulen, sie ist zudem Mitglied im „Collegium Musicum Aschaffenburg“ und in diversen Kammermusikgruppen.

In ihrem aktuellen Soloprogramm „Herr Bach und mein Cello“ stellt die Künstlerin den Komponisten Johann Sebastian Bach aber nicht nur musikalisch vor – sie lässt ihre Zuhörer auch so manch Interessantes aus dem Leben dieses berühmten Musikers wissen. Veranstalter des Konzerts ist die Kulturinitiative in Seckmauern.

(aus echo-online.de vom 16.06.2015)